Sabine Boeddinghaus

  • 1. Juli 2021

Fraktionsvorsitzende
Fachsprecherin für Bildung und Schule, Familie und Jugend

Mitglied im Ausschuss

Familien-, Kinder-, und Jugendausschuss (Vorsitzende und Vollmitglied)
Schulausschuss (Vollmitglied)
Stadtentwicklungsausschuss (Vollmitglied)
Kultur- und Medienausschuss (Stellvertretendes Mitglied)

Abgeordnetenbüro

DIE LINKE
Wallgraben 24
21073 Hamburg

Öffnungszeiten:
Dienstag, 11-13 Uh
Donnerstag 13-15 Uhr

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Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Dr. Hanno Plass

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Meine politischen Ziele

Wir haben in Deutschland ein eklatantes Bildungs- und Gerechtigkeitsproblem – davon konnte ich mich während der Schulzeit meiner fünf Kinder und durch meine Elternarbeit über drei Jahrzehnte hinweg überzeugen. Doch die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen und ihr Anrecht auf eine umfassende Bildung müssen Ausgangspunkt unserer Politik sein.

Ich engagiere mich für eine sozial gerechte Bildungspolitik: Anstatt alle Kinder nach ihren individuellen Fähigkeiten zu fördern und sie gemeinsam von- und miteinander lernen zu lassen, trennen wir sie – seien wir ehrlich – nach ihrer Herkunft. Viel zu viele gescheiterte Schulkarrieren sind die Folge. Es wird keinen Schulfrieden geben, solange diese Diskriminierung Bestand hat.

Ich trete für die Eine Schule für Alle ein, weil diese demokratischer und sozial gerechter als das Zwei-Säulen-Modell ist. Mit unserem Entwurf für ein inklusives Schulgesetz haben wir gezeigt, dass dieses Ziel umsetzbar ist, wenn es politisch gewollt ist. Eine entsprechende Aufklärungskampagne wird im Mittelpunkt meiner Arbeit in der neuen Wahlperiode stehen. Die Jugend- und Familienhilfe in Hamburg muss neu aufgestellt werden. Die offene Kinder- und Jugendarbeit braucht mehr Wertschätzung und eine bessere Ausstattung. Geschlossene Jugendhilfeeinrichtungen lehne ich entschieden ab. Dafür haben wir in der Enquete Kommission eine gute fachliche Grundlage geschaffen. Die entsprechenden Empfehlungen gilt es nun konsequent durchzusetzen.

Mein Platz ist bei der LINKEN, weil uns das politische Ziel der Herstellung sozialer Gerechtigkeit in allen Lebensbereichen eint. Ich trete ein für ausreichend bezahlbare Wohnungen, lebenswerte und behindertengerechte Quartiere, gute Arbeitsplätze mit auskömmlichem Lohn, eine menschenwürdige Gesundheits- und Altersversorgung und eine gebührenfreie Bildung und Betreuung. Voraussetzung dafür ist eine gerechte Steuerpolitik, die Reichtum von oben nach unten umverteilt.

Politisch

In Partei und Parlament

  • 2001 Eintritt in die SPD, 2004-2008 Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft, Ende 2008 Austritt aus der SPD
  • 2009 Mitarbeit in der LAG Bildung DIE LINKE
  • im Januar 2010 Eintritt in DIE LINKE, Sprecherin der LAG Bildung
  • ab März 2010 Mitglied im Bezirksvorstand DIE LINKE, Harburg
  • ab März 2011 Abgeordnete der Bezirksversammlung Harburg
  • ab März 2015 Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft
  • ab Februar 2020 Wiederwahl in die Hamburgische Bürgerschaft

Außerparlamentarisches Engagement

  • Seit 1986 Arbeit in schulischen Gremien, Elternrat und Kreiselternrat
  • langjährige Vorsitzende des Elternrates der Schule Grumbrechtstrasse und der Gesamtschule Harburg
  • Gründung „Harburger Elternstammtisch“
  • Mitglied im Aktionsbündnis „Gesamtschule – gut für alle“
  • Gründungsmitglied der Volksinitiative „Eine Schule für Alle“
  • Vorsitzende Elternverein Hamburg e.V.
  • Stv. Vorsitzende im Vorstand des Vereins „Eine Schule für Alle“
  • Mitglied der GEW
  • 2006-2015 Mitglied im Landesvorstand des Arbeiter Samariter Bundes (ASB)

Biographisches

Geboren 1957 in Wesel/Nordrhein–Westfalen. Verheiratet, fünf Kinder und vier Enkelkinder.

Beruflich

Abitur in Düsseldorf. Studium der Erziehungswissenschaften.

Bürger:innen-Briefe

Mit dem Bürger:innenbrief informieren die beiden Abgeordneten Sabine Boeddinghaus und Heike Sudmann monatlich über Schwerpunkte ihrer Bürgerschaftsarbeit und über politische Entwicklungen in unserer Stadt, vor allem aus den Bereichen Jugend- und Schulpolitik, Stadtentwicklungs-, Wohnungs- und Verkehrspolitik.

Bürger*innen-Briefe

Inklusives Schulgesetz

Im Herbst 2020 haben wir einen Entwurf für ein inklusives Schulgesetz vorgelegt, das sich an den UN-Konventionen über die Rechte von Kindern und von behinderten Menschen orientiert. Unser Antrag wurde in der Bürgerschaft mit den Stimmen von Rot-Grün abgelehnt. Wir finden nach wie vor: Gerechte Bildung braucht ein inklusives Schulgesetz!

Inklusives Schulgesetz

Beiträge von Sabine Boeddinghaus


Bei einer Veranstaltung im SerrahnEINS diskutierten linke Bildungspolitiker*nnen über die Zukunft der Schulen vor Ort in Bergedorf.
weiterlesen "Bildungswende in Bergedorf? Veranstaltung mit Robert Gruber und Sabine Boeddinghaus"
Die Fraktionsvorsitzende Sabine Boeddinghaus beim ASB im Einsatz für den Erhalt der Freiwilligendienste
Sabine Boeddinghaus beim ASB
Verbände, Träger und Freiwillige richten den Hamburger Appell an die Politik und luden zur Veranstaltung ein - allein in Hamburg sind 1000 Stellen betroffen.
weiterlesen "Sparpolitik bringt Hamburgs Freiwilligendienste in Gefahr!"
Nach den Haushaltsplänen der Bundesregierung droht im nächsten Jahr ein drastischer Kahlschlag. Betroffen sind auch Freiwilligendienste.
weiterlesen "Kahlschlag bei Schulbegleitungen: Senat muss Trägern Planungssicherheit bieten"
„Kermit - Kompetenzen ermitteln“ – unter diesem Titel werden in allen Hamburger Grundschulen, Gymnasien und Stadtteilschulen in den Jahrgangsstufen 2, 3, 5, 7, 8 und 9 Tests durchgeführt, die ermitteln sollen, inwieweit die schulischen Leistungen der Hamburger Schüler*innen den Anforderungen der nationalen Bildungsstandards und der Hamburger Bildungspläne entsprechen. Neben dem Test … weiterlesen "Kermit an Schulen: Hamburg versagt bei digitalen Tests"

Anträge von Sabine Boeddinghaus

Im 1983 eröffneten Kinder- und Jugendnotdienst (KJND) werden junge Menschen bei dringender Kindeswohlgefährdung nach §§ 42 und 42a SGB VIII in Obhut genommen. Kindeswohlgefährdung meint: körperliche Misshandlung, seelische oder physische Gewalt, Vernachlässigung, Gewalt, Missbrauch, Gewalt gegen die Selbstbestimmung (vergleiche Konzept KJND Stand August 2022). Der KJND ist als zentrale … weiterlesen "Unhaltbare Zustände: Kinder- und Jugendnotdienst neu konzeptionieren und dezentralisieren – Notleidende Kinder brauchen einen sicheren Ort, keine Großeinrichtung!"
Es ist begrüßenswert, dass die Gesamtfinanzierung für das Neubauvorhaben des Hauses der Jugend Barmbek, einer kommunalen Einrichtung, gesichert werden soll, so wie bereits Ende 2022 für die Sanierung des JUZENA (Jugendzentrum Neuallermöhe, Träger TSG Bergedorf) (Drs. 22/10299). Doch hamburgweit waren im Jahr 2022 bereits mindestens 50 Einrichtungen der OKJA sanierungsbedürftig und … weiterlesen "Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit: Bedarfsgerechte Refinanzierung einer notwendigen (Grund-)Sanierung beziehungsweise eines notwendigen Neubaus für alle Kinder- und Jugendhäuser, Bauspielplätze, Mädchen*treffs …"