Festival in Not: Senat muss uneingeschränkten Fortbestand der altonale sichern

Ein beliebtes Hamburger Festival steht vor dem Aus: An der altonale nehmen Jahr für Jahr 150.000 Menschen teil. Vereine, Initiativen und NGOs erhalten auf dem Kulturfest eine Plattform, Anwohner*innen könnten aktiv mitgestalten. Doch von 2023 bis 2025 sind der altonale GmbH Sponsoring-Einnahmen in Höhe von 114.000 Euro weggebrochen, gleichzeitig steigen die Kosten. Ohne zusätzliche Mittel droht ab 2027 die Insolvenz. Die Linksfraktion fordert in einem Antrag in der Bürgerschaft (Drs. 23/4175) die langfristige finanzielle Sicherung der altonale und des STAMP-Festivals in ihrer jetzigen Qualität – also nicht in einer abgespeckten Version mit weniger Programm, kürzerer Laufzeit und weniger Angebot.
Dazu Marie Kleinert, kulturpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke in der Hamburgischen Bürgerschaft: „Die altonale muss in ihrer jetzigen Qualität erhalten bleiben – mit ihren zehn Tagen, der interdisziplinären Breite von Literatur, Film, Kunst, Theater, Tanz und Musik, der Jungen altonale und den kostenlosen Angeboten für alle. Dafür ist eine Erhöhung der Mittel um 150.000 Euro jährlich unumgänglich, nur so lässt sich die Insolvenz abwenden. Wer diese offene, kostenlose Kultur für alle erhalten will, muss jetzt investieren – eine zurecht gesparte Version darf es nicht werden. Wir fordern vom Senat bis Ende September 2026 ein tragfähiges Finanzierungskonzept, das den Fortbestand der altona in ihrer ganzen Breite sichert“.