Sport

Das heute vom Senat vorgestellte Mobilitätskonzept für Olympia 2024 entspricht trotz der seitdem  vergangenen zwei Monate der Power-Point-Präsentation im Verkehrsausschuss vom 18. September. „Immerhin hat der Senat heute zugegeben, dass es für den Ausbau des U- und S-Bahn-Netzes keinen Cent mehr wegen Olympia gibt“, stellt Heike Sudmann fest, verkehrspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft. „Auch die Verlängerung der U4 zur Horner Geest und erst recht der geplante Bau der U5 …
weiterlesen "Endlich Ehrlichkeit: Olympia bringt keinen Cent für U- und S-Bahn"
Einem Bericht einer unabhängigen Kommission der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) zufolge hat das IOC russische AthletInnen nach Schmiergeldzahlungen nicht für die Olympischen Sommerspiele 2012 in London gesperrt, obwohl sie positiv auf Doping getestet worden waren. Mit diesem neuesten IOC-Skandal steht der Weltsport lauf Handelsblatt „vor einem gewaltigen Beben“. Das IOC zeigt sich völlig überrascht und will von nichts gewusst haben – obwohl der Sachverhalt bereits 2014 in der ARD veröffentlicht wurde, was überhaupt …
weiterlesen "Neuester IOC-Skandal: „Schlag ins Gesicht der Ehrenamtlichen“"
Ohne schriftliche Vorlage und gegen einen einstimmigen Beschluss des Jugendhilfeausschusses haben SPD und CDU in der Bezirksversammlung Harburg gestern überraschend das Aus für sechs Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit durchgepeitscht – um 90.000 Euro pro Jahr einzusparen, 7.500 Euro pro Monat. Konkret kürzten sie die Zuweisungen 2016 für das Spielplatzhaus Außenmühle und für den Kindertreff Heimfeld um jeweils 20.000 Euro und verweigerten die Weiterfinanzierung der Projekte „Falkenflitzer“, „Spielhaus …
weiterlesen "Wegen 90.000 Euro: Harburg macht sechs Kinderprojekte platt"
Die Zeit für die Pro-Olympia-Kampagne zum Referendum läuft ab – wie lange das Spektakel noch dauert, zeigt seit heute eine von Bürgermeister Olaf Scholz enthüllte Uhr auf dem Rathausmarkt. „Noch 25 Tage und ein paar Stunden bleiben Senat und Handelskammer, um mit vielen Emotionen und wenigen Argumenten die Hamburgerinnen und Hamburger dazu zu bewegen, einen Blanko-Scheck zu unterzeichnen“, erklärt dazu Mehmet Yildiz, sportpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft. „Dafür wird die Zeit knapp, denn…
weiterlesen "Die Zeit für die Pro-Olympia-Kampagne läuft ab"
Die zunehmend teuren Werbeveranstaltungen für die Hamburger Olympia-Bewerbung werden nicht mit Unterstützung der Wirtschaft, sondern allein von der Stadt bezahlt – und sie tauchen, sofern vor 2017 abgehalten, nicht in dem von Bürgermeister Scholz maximal zugesagten 1,2 Milliarden Euro Hamburger Kostenanteil für Olympia auf. Das ergibt die Antwort des Senats auf eine Schriftliche Kleine Anfrage (Drs. 21/1969) der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft. „Schon wieder zeigt sich, dass die vor wenigen Wochen …
weiterlesen "Olympia kostet Hamburg viel mehr – Wirtschaft hält sich raus"
Foto: Fraktion Die Linke
Foto: Fraktion Die Linke
"IOC-Legende" Walther Tröger gibt der "Bild"-Zeitung ein Interview - darin offenbart er nicht nur ein völlig überholtes Geschlechterbild, sondern rückt auch die Entscheidungspolitik des Olympischen Komitees (IOC) in ein fragwürdiges Licht.  Diese Aussage ist leider so absurd und klischeebeladen, dass wir sie einfach nicht unkommentiert stehen lassen können. Sportfunktionär Walther Tröger auf die Frage der "Bild"-Zeitung, wie das Internationale Olympische Komitee (IOC) denn im Sommer 2017 die …
weiterlesen "Wer hat die Macht im IOC?  Ganz klar – die shoppingverrückten Ehefrauen!"
Nach anhaltender fundierter Kritik am Olympia-Finanzreport unter anderem von WissenschaftlerInnen und aus dem Bund erklärt DOSB-Chef Alfons Hörmann in der Wochenzeitung Die Zeit, „mehr Klarheit braucht ein Bürger aus Hamburg nicht“. Statt sich mit den Milliardenkosten, die im Zweifel sie zu tragen haben, auseinanderzusetzen, sollten sich die HamburgerInnen einfach „gelassen zurücklehnen und sagen: Der Bürgermeister hat‘s zu richten.“ „Diese Arroganz ist wirklich unerträglich“, erklärt dazu Mehmet Yildiz, …
weiterlesen "Die HamburgerInnen brauchen viel mehr Klarheit, Herr Hörmann!"
Der Senat will zukünftig beim Bau von Zweifeldhallen für den Schulsport statt der üblichen Norm deutlich kleinere Felder anlegen. Das geht aus der Antwort auf eine Schriftliche Kleine Anfrage der Fraktion DIE LINKE hervor (Drs. 21/1531). Damit sollen pro neue Halle etwa 470.000 Euro eingespart werden. Doch Vereine und Verbände können auf den kleineren Feldern etwa in den Sportarten Basketball, Fußball, Handball oder Hockey keine Punktspiele und Wettkämpfe durchführen. „Damit setzt der angebliche Sportsenat unzählige …
weiterlesen "Der „Sportsenat“ verspielt die Bedarfe des Vereinssports"