Protestaktion gegen Abrisspläne am Hofweg

Am Hofweg 87-89 formiert sich der Widerstand gegen die Abriss- und Neubaupläne der PEG Projektentwicklungsgesellschaft. Der Immobilienkonzern will dort 43 günstige Mietwohnungen abreißen, um an ihrer Stelle 75 teure Neubauwohnungen zu bauen. Die betroffenen Mieter*innen haben dagegen eine Petition gestartet, die bereits von über 5.000 Personen unterzeichnet wurde. Am heutigen Freitag, den 29. Mai um 17 Uhr, planen sie zudem eine bildgebende Protestaktion mit Bannern an und Zelten vor ihren Häusern, um auf ihre Situation aufmerksam zu machen und die PEG von ihren Plänen abzubringen.

Marco Hosemann, stadtentwicklungspolitischer Sprecher der Linksfraktion: „Dieses Bauvorhaben leistet keinen Beitrag zur Lösung der Wohnungsnot, sondern verschärft sie, weil es zu Verdrängung und Mieterhöhungen führt. Und es ist kein Einzelfall. Es ist das Geschäftsmodell der PEG, alte Häuser aufzukaufen, zu entmieten und auf Kosten der Mieter*innen möglichst profitabel auszuschlachten. Entweder durch Abriss und Neubau oder durch Luxusmodernisierung. So geschehen und geplant von der PEG zum Beispiel auch zwischen Krohnskamp und Heidberg in Winterhude und an der Rathenaustraße in Alsterdorf. Dieser Geschäftspraxis muss ein Riegel vorgeschoben werden. Dafür werden wir uns in der Bürgerschaft einsetzen und die Mieter*innen am Hofweg bei ihrem Kampf um ihr Zuhause unterstützen.“

Marco Hosemann und betroffene Mieter*innen stehen Ihnen vor Ort für Fotos und Interviews zur Verfügung.