Rahmenplan Domachse: Versiegelung des Straßenraums ist der falsch Weg
Heute hat der Senat auf der Landespressekonferenz den Rahmenplan für die Domachse vorgestellt.
Dazu Marco Hosemann, stadtentwicklungspolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke in der Hamburgischen Bürgerschaft: „Grundsätzlich ist die geplante Umgestaltung der Domachse eine gute Idee und wir unterstützen eine Umverteilung des Stadtraumes zu Gunsten von mehr Platz für Fuß- und Radverkehr und eines größeren Parks. Was wir aber kritisch sehen und als unzeitgemäß empfinden, ist der hohe Versiegelungsgrad in den Straßenräumen. Seit Jahren spricht der Senat davon, dass Hamburg zu einer Schwammstadt umgebaut werden muss und hat zuletzt ein Wettbewerb zum Abpflastern initiiert, um unsere Stadt an die Folgen des Klimawandels anzupassen. Neben Bäumen brauchen wir da aber dann viel mehr unversiegelte Flächen, die Starkregenereignisse aufnehmen und wieder abgeben können und damit im Sommer auch eine kühlende Wirkung haben. Der Senat muss jetzt die Chance nutzen, diesen Stadtraum an Extremwetter anzupassen. Das spart auch notwendige Umbauten in der Zukunft: Der Alte Wall wurde gerade ein paar Jahre nach seinem Umbau wieder aufgerissen, um ein paar Bäume nachzupflanzen.“
