Der Dokumentarfilm buy buy st. pauli (2014) von Irene Bude, Olaf Sobczak und Steffen Jörg begleitet den Kampf der Bewohner*innen und der Initiative Esso-Häuser für den Erhalt ihrer Häuser. Nach dem Abriss der Häuser wurde mit der PlanBude ein Beteiligungsprozess durchgesetzt, in dem Anwohner*innen gemeinsam mit Planer*innen, Künstler*innen und sozialen Akteur*innen eine neue Vision für das Gelände entwickelten. Der daraus entstandene St. Pauli Code sollte die Grundlage für die weitere Stadtentwicklung und Beteiligung im Viertel bilden.

Im Anschluss an den Film wird Steffen Jörg die Geschichte zu Ende erzählen und wir wollen uns mit weiteren damals beteiligten Akteur*innen und Marco Hosemann (stadtentwicklungspolitischer Sprecher der Linksfraktion) anschauen, was aus der gemeinsam entwickelten Vision geworden ist. Spoiler: Es gab kein Happy End. Der St. Pauli Code wurde in die Tonne getreten und auf dem Esso-Häuser-Areal soll nun das seelenlose Investorenprojekt „Kiezkante“ gebaut werden. Das ist nicht nur schlecht für das Viertel, sondern auch für weitere Beteiligungsprozesse in unserer Stadt.

Gemeinsam mit dem Publikum wollen wir über die Ursachen sprechen und darüber, wie wir zukünftig grundlegende Beteiligungen der Hamburger*innen und die Umsetzung der Ergebnisse durchsetzen können.

Wir laden euch zum gemeinsamen Filmschauen und Diskutieren ein, bei Popcorn und Limo. Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich!


📆 Donnerstag 1. Oktober 2026
🕕 19.00 Uhr
📍Kaisersaal im Hamburger Rathaus

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