DIE LINKE meint: Jetzt den Radverkehr fördern! Telefonsprechstunde mit Heike Sudmann

„Abstand halten!“ – so werden wir täglich im öffentlichen Raum aufgefordert. Dies ist oft leichter gesagt als getan, denn auf den Bürgersteigen oder in Bahnen und Bussen nimmt die Zahl der Menschen, die täglich unterwegs sind, jeden Tag wieder zu. Eine gute Alternative, zumal in den Sommermonaten, wären mehr Fahrradwege. Leider wurde ein entsprechender Antrag der Linksfraktion von der rot-grünen Mehrheit in der Bürgerschaft abgelehnt.

„In Berlin, Wien oder Brüssel werden die Straßen wegen Corona für Fußgänger, Radfahrer und spielende Kinder geöffnet“, erklärt Heike Sudmann, verkehrspolitische Sprecherin der Fraktion. „So können die Menschen auf ihren täglichen Wegen und in der Freizeit den notwendigen Abstand einhalten.“

Konkret fordert DIE LINKE temporäre Radstreifen auf Autospuren, temporäre Begegnungszonen, Vorrangzonen für Fußgänger und Radfahrer sowie Spielstraßen. Dies sei so wie in Berlin problemlos und schnell machbar, so Sudmann. „Der Senat muss seinen Kopf und die Straßen für neue Ideen öffnen. Bewegung und Gesundheitsschutz sind vielfältig und auf allen Wegen nötig.“

Heike Sudmann stellt sich der Diskussion per Telefon am Dienstag, 26.Mai ab 19 Uhr. Die Telefonnummer lautet: 024242079365, nach Aufforderung den Zugangscode 4264 eingeben und mit der Rautetaste bestätigen.