Gift fürs Klima: Fegebank setzt auf riskante CCS-Technologie

Nach einem Medienbericht will Umweltsenatorin Katharina Fegebank in Hamburg grünes Licht geben für die umstrittene CCS-Technologie zur Abscheidung und Speicherung von CO2.

Dazu Stephan Jersch, umweltpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke in der Hamburgischen Bürgerschaft: „Mit dem Vorstoß der Umweltsenatorin zur Speicherung von CO2 begibt sich Hamburg in eine neue Sackgasse – das Klimagift wird relativiert. Schon der Hamburger Klimaplan war erbärmlich – er hat das 1,5 Grad-Ziel gekippt. Dass jetzt CCS zum Einsatz kommen soll, um doch noch was zu retten, ist eine Bankrott-Erklärung für Hamburgs Klimapolitik. Die Risiken der CO2-Verpressung sind unkalkulierbar, Unfälle und Gesundheitsrisiken drohen zwangsläufig. Fegebank dient sich einer CO2-Lobby an, die neben dem schmutzigen Geschäft des Verpressens auch noch mit dem Klimagift Handel treiben möchte – grüner Kapitalismus in seiner schlimmsten Form. Der Senat sollte zuerst seine eigene Hausaufgabe machen und den eigenen Klimaplan nachbessern – Fegebanks gesetzliche Legitimierung einer neuen Risikotechnologie ist der völlig falsche Weg.“