Kultur

Hamburg ist eine von Migration geprägte Metropole, deren Stadtgesellschaft immer diverser wird. Dementsprechend wird im aktuellen Koalitionsvertrag zu Beginn des Kulturabschnitts treffend festgestellt: „Wir leben in Zeiten, in denen kulturelle Fragen nach der Offenheit und Vielfalt unserer Gesellschaft und nach dem Sinn unseres Zusammenlebens mit Macht auf die Agenda drängen – auch weil ein bereits errungener Konsens der Freiheit, Weltoffenheit und Demokratie zunehmend unter Druck gesetzt wird.“ In diesem Sinne ist die Stärkung von Diversität gleichbedeutend mit der Stärkung der …
weiterlesen "Diversität in Hamburgs Kulturlandschaft nachhaltig stärken"
Vor Kurzem hat die Behörde für Kultur und Medien unter dem Titel „Bismarck neu kontextualisieren“ zur digitalen Podiumsdiskussion eingeladen. Eigentlich war für diesen Herbst ein Symposium zu dem Thema geplant, das aber auf das Frühjahr 2021 verschoben wurde. Laut Kultursenator Carsten Brosda (SPD) sollte die Veranstaltung der Auftakt des Diskussionprozesses um das Bismarck-Denkmal sein.
weiterlesen "Sanierungsstopp beim Bismarck-Denkmal. Keine weiteren Tatsachen schaffen!"
Auch nach den aktuellen Erklärungen des Hamburger Senats zur Überbrückungs- und Neustarthilfe bleiben Soloselbstständige und Minijobber*innen auf der Strecke. Dazu Norbert Hackbusch, kulturpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft: "Noch zu Beginn des zweiten Lockdowns wurde uns versichert, dass alle Ausfälle zu 75 Prozent ausgeglichen werden. Jetzt haben wir fast Ende November und es wird klar: Die realen und bürokratischen Hürden für den Bezug der Hilfen sind krass und schon wieder fallen viele durchs Raster.“
weiterlesen "Corona-Hilfen: Solo-Selbstständige und Minijober:innen bleiben auf der Strecke!"
Für die Kultur- und Veranstaltungsbranche ist der „Lockdown light“ keinesfalls light, sondern bedeutet für die Beschäftigten eine zunehmende Verschärfung und Gefährdung ihrer beruflichen Existenz. Viele sind in einer existentiellen Notlage.
weiterlesen "Gemeinsame Erklärung der kulturpolitischen Sprecher:innen der Fraktionen DIE LINKE."
Nach einem Beschluss des Hamburgischen Oberverwaltungsgerichts (OVG) musste die Stadt dem Skandal-Tierversuchslabor LPT die zwischenzeitlich aberkannte Tierhaltungserlaubnis und die Genehmigung zum Durchführen von Tierversuchen wieder erteilen. Dabei hieß es von Seiten der Behörde, dass der Betrieb am LPT-Standort in Neugraben nur unter Auflagen und einer erhöhten Kontrolldichte erfolgen darf.
weiterlesen "Tierversuche am LPT: Warten auf den nächsten Verstoß?"
Die Behörde für Justiz und Verbraucherschutz (BJV) hat entschieden, Tierversuche in den Skandallaboren des Laboratory of Pharmacology and Toxicology GmbH & Co. KG (LPT) grundsätzlich wieder zuzulassen. Gleichzeitig kündigte die Behörde an, sich im Bundesrat für die Vermeidung von Tierversuchen einzusetzen. „Nachdem im Februar 2020 knapp vor der Bürgerschaftswahl dem LPT auch in Hamburg ein Tierhaltungsverbot auferlegt wurde, scheint der Gedanke des Tierschutzes nun keine große Rolle mehr zu spielen“, erklärt Stephan Jersch, tierschutzpolitischer Sprecher Fraktion DIE LINKE in …
weiterlesen "Tierversuche bei LPT: Sehr schlechter Tag für den Tierschutz"
Am 7. August soll auf dem Heiligengeistfeld für einen Tag ein Fahrradkino stattfinden. Einen Tag später dröhnen dann die Motorräder im Rahmen der Harley Days zum Kinogucken auf das Heiligengeistfeld.  „Das ist ganz großes Kino des grünen Verkehrssenator Anjes Tjarks: Voller Stolz das erste Fahrradkino verkünden, aber das folgende Motorradkino verschweigen,“ kommentiert die stadtentwicklungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft, Heike Sudmann.
weiterlesen "Ganz großes grünes Kino: Heiligengeistfeld nun auch noch für Motorräder"
Am 31. Mai ist die letzte Frist für die Eigentümerin der Schilleroper ausgelaufen, mit der Sicherung des denkmalgeschützten Gebäudes zu beginnen. Eine Anfrage der Fraktion DIE LINKE zeigt nun, dass seit Februar 2020 ein Widerspruch und ein Eilantrag der Eigentümerin beim Verwaltungsgericht laufen. Das Gericht soll sich bereits vor längerem mit einem Vorschlag an die Stadt gewandt haben. „Immer noch kann die Eigentümerin der Stadt auf der Nase herumtanzen“, kritisiert Heike Sudmann. „Weshalb hat der Senat noch nicht auf das Verwaltungsgerichtsverfahren ...
weiterlesen "Schilleroper: Schluss mit den Spielchen, Sicherung umsetzen!"