Nach dem Bildungsgipfel: Schule demokratisch machen! Keine Kürzungen an Hamburgs Schulen!

Im Anschluss an ihren Bildungsgipfel sprach sich die Linksfraktion am vergangenen Samstag gemeinsam mit der Schüler*innenkammer, der GGG, der GEST und dem FSR Lehramt der Universität Hamburg gegen Kürzungen bei den Schulbegleitungen und die abermalige Verteuerung des Schulmittagessens auf nunmehr 5,30 Euro aus. In der heutigen Bürgerschaftssitzung hat die Linksfraktion die Sparpläne für die Aktuelle Stunde angemeldet: „Schulbegleitungen gestrichen, Mittagessen verteuert – Dressels Kürzungshammer trifft Schulen und soziale Infrastruktur“.

Dazu Sabine Ritter, schulpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke in der Hamburgischen Bürgerschaft: „Ein zentraler Aspekt demokratischer Bildungsteilhabe ist die schulische Inklusion. Doch genau hier legt der Senat mit der Kürzung bei den Schulbegleitungen gerade die Axt an. Teilhabe und schulische Inklusion sind massiv in Gefahr. Das ist ein herber Schlag für die Kinder, ihre Eltern und die Schulen: Sie alle wissen zu Beginn der Sommerferien nicht, wie ihr Schulalltag nach den Ferien aussieht. Nur, dass zum kommenden Schuljahr das Schulmittagessen bis zu satten 5,30 Euro kosten wird – das ist klar. Für uns ist klar: Senatorin Bekeris und Senator Dressel müssen die Grundfeste einer demokratischen Schule – Inklusion, Partizipation und Transparenz – ausbauen und stärken – sie dürfen sie nicht noch weiter schwächen! Insbesondere fordern wir, keinerlei Kürzungen bei den Schulbegleitungen vorzunehmen! Und auch das Mittagessen darf nicht noch teurer werden! Die bisherigen 5,00 Euro pro Mahlzeit waren für viele Familien ohne Anspruch auf Bezuschussung schon jenseits des Möglichen. Hier spart der Senat bei den Schwächsten – wir werden uns als Linksfraktion gegen den Kürzungshammer des Finanzsenators stellen!“