Sicherheitsrisiko Microsoft: Hamburg muss umsteigen auf Open-Source-Lösungen
Immer aggressiver wird die US-Außenpolitik – gestern ließ US-Präsident Trump ohne gesetzliche Grundlage Venezuela überfallen und den amtierenden Präsidenten Nicolás Maduro auf einen Flugzeugträger entführen. Angesichts dieser Eskalationen wird die digitale Abhängigkeit Hamburgs von US-Konzernen wie Microsoft zu einem akuten Sicherheitsrisiko. Die Freie und Hansestadt Hamburg nutzt Microsoft 365 flächendeckend: Daten bürgernaher Verwaltungsprozesse, interne Kommunikation via Outlook und Teams sowie Teile der Fachverfahren liegen in den Händen eines US-Konzerns, der US-Recht unterliegt – und zwar auch, wenn die Daten auf EU-Servern gespeichert sind.
Dazu Marie Kleinert, medien- und netzpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke in der Hamburgischen Bürgerschaft: „Hamburgs Verwaltung hängt am Tropf von Microsoft – Daten, E-Mails, Teams: alles in US-Hand. Vor dem Hintergrund der brandgefährlichen Politik des US-Präsidenten ist das ein Sicherheitsdesaster. Cloud-Dienste von Microsoft dienen dabei zunehmend geopolitischen Interessen der Trump-Administration. Deshalb müssen wir jetzt handeln – Hamburg muss seine Software auf Open-Source-Lösungen umstellen. Raus aus Big Tech, rein in die digitale Souveränität!“
