Studiengänge abgebaut: Sparhammer trifft die Hochschulen

Nach einem NDR-Bericht werden nun an der Universität Hamburg die ersten Studiengänge gestrichen – eine Konsequenz der Universität aus den Haushaltskürzungen.

Dazu Xenija Melnik-Üzüm, wissenschaftspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke in der Hamburgischen Bürgerschaft: „Was neulich noch von der Behörde als Panikmacherei abgetan wurde, tritt jetzt tatsächlich ein. Aufgrund der gravierenden Kürzungen, auf die sich die Hochschulen und Universitäten einstellen müssen, gibt es bereits erste Konsequenzen und die ersten Studiengänge werden nicht mehr angeboten, Studienanfängerplätze fallen weg, neue Stellen werden nicht mehr besetzt und an neue Investitionen ist nicht mehr zu denken. Das ist der erste Sargnagel für die freie Wissenschaft! Auch wenn die Behörde sich aus der Verantwortung ziehen möchte und sich hinter der Hochschulautonomie versteckt, so ist sie indirekt daran beteiligt, dass eben diese Autonomie aufgrund des Entzugs der finanziellen Grundlage nicht mehr gewahrt werden kann und die Hochschulen und Universitäten gezwungen sind, abzubauen. Für uns steht fest: In der Haushaltsdebatte müssen Kürzungen an Hochschulen und Universitäten ausgeschlossen werden!“