Schule und Inklusion gestalten, nicht nur verwalten!

  • 13. Dezember 2018

Zur Debatte über den Einzelplan 3.1 (Schule und Berufsbildung) erklärt die bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Sabine Boeddinghaus:

„In der Schule verbringen unsere Kinder die meiste Zeit der Woche. Sie muss deshalb in allen Bereichen positiv, förderlich und auf ihre Bedürfnisse ausgerichtet sein. Inklusive Förderung, Unterstützung bei speziellen Einschränkungen, Bindung und Wohlwollen – dafür muss der Senat Mittel bereitstellen. Und zwar weit mehr als er es bisher tut. Aber: Alle Verbesserungen in der Schulbildung müssen gegen den Senat erkämpft werden!

Wir fordern, den Ganztag und den Übergang von der Schule zum Nachmittag zu stärken. Die Lehr- und Fachkräfte müssen Raum und Zeit bekommen, die Schüler_innen in ihren Stärken zu fördern, statt unter dem Diktat der Uhr zu stehen. Deshalb braucht der Ganztag mehr Ressourcen für gemeinsame Planung und Absprache. Auch die Inklusion muss weiter vorangebracht werden, mit Mitteln und mit Menschen. Denn wenn sie vernünftig ausgestaltet wird, kann Inklusion den Zusammenhalt stärken und der sozialen Spaltung entgegenwirken.“