Wer Demokratie will, darf Jugendarbeit nicht kürzen

Mehr als 20 Träger der Jugend- und Jugendsozialarbeit sowie der Familienförderung in Hamburg warnen vor einem drohenden Zusammenbruch der sozialen Infrastruktur und Trägerlandschaft. Sie fordern vom Senat die Aufstockung der Mittel für Kinder- und Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit, Jugendverbände und Familienförderung im kommenden Jahr.

Dazu Jan Libbertz, jugendpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke in der Hamburgischen Bürgerschaft: „Noch im Herbst wurden den Trägern Stabilität und sogar Budgetverbesserungen signalisiert, nun gab es zum Fest die Wahrheit in Form eines besonderen Geschenks: der Kürzungshammer. Mit voller Wucht trifft er die ohnehin finanziell belasteten Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit und schlägt weitere Angebote kurz und klein. Wer Demokratie will, darf ihre Lernorte nicht zertrümmern. Häuser, die nur noch an wenigen Tagen, stundenweise offen sind, können keine Verantwortung, Teilhabe und Mitbestimmung vermitteln. Wir fordern Senat und Behörde auf, das Gespräch mit Trägern und Einrichtungen aufzunehmen und für eine Finanzierung zu sorgen, die trägt statt zerstört.“