Die Abgeordneten von LINKEN, CDU, Grünen und SPD vor den Stolpersteinen am Rathaus
Deniz Celik (LINKE), Anke Frieling (CDU), Dominik Lorenzen (Grüne), Danial Ilkhanipour (SPD) und Isabella Vértes-Schütter (SPD), v.l.

Zum 9. November: Gedenken der Opfer der Pogrome

Am 9. November gedachten Abgeordnete der demokratischen Fraktionen gemeinsam der Opfer der Novemberpogrome im Nationalsozialismus vor 85 Jahren – sie reinigten die 21 Stolpersteine, die sich vor dem Rathaus befinden. Für uns nahm Deniz Celik teil, unser Sprecher für Antifaschismus: „Die Reichspogromnacht war der Ausgangspunkt für die Verschleppung und Ermordung von sechs Millionen Menschen jüdischen Glaubens durch die Nazis. Die Rathaus-Stolpersteine erinnern uns an die ermordeten Bürgerschaftsabgeordneten, die wir niemals vergessen dürfen. Der Kampf gegen Antisemitismus und Rassismus ist für uns nicht nur ein historischer Auftrag aus dem Holocaust, sondern auch eine tagtägliche Herausforderung. In Zeiten des Rechtsrucks in unserer Gesellschaft und angesichts des Konflikts im Nahen Osten sind Jüdinnen und Juden auch heute Zielscheibe antisemitischer Angriffe. Wir dürfen nicht hinnehmen, dass das zur Normalität wird und müssen uns antisemitischer und rassistischer Propaganda und Hetze konsequent entgegenstellen.“

 

Die Abgeordneten von LINKEN, CDU, Grünen und SPD vor den Stolpersteinen am Rathaus
Deniz Celik (LINKE), Anke Frieling (CDU), Dominik Lorenzen (Grüne), Danial Ilkhanipour (SPD) und Isabella Vértes-Schütter (SPD), v.l.