„Bürgerbeteiligung“ bei Olympia? Ein schlechter Witz
Der Senat hat heute die Ergebnisse des Bürgerbeteiligungs-Verfahrens zur Olympia-Bewerbung vorgestellt.
Martin Wolter, sportpolitischer Sprecher der Linksfraktion, kritisiert die Aktion als „schlechten Witz“ und „reine Showveranstaltung“: „Das groß angekündigte Beteiligungsformat des Senats ist kläglich gescheitert. Trotz des großen Werbeaufwands haben nicht einmal 3000 Menschen teilgenommen, das sind gerade mal 0,16 % der Bevölkerung. Trotzdem zu behaupten, die Bewerbung trage ‚die Handschrift der Hamburgerinnen und Hamburger‘, ist eine Irreführung der Öffentlichkeit. Auch den gutwilligen Teilnehmer*innen am Beteiligungsverfahren wird Sand in die Augen gestreut. Ihnen wird verschwiegen, dass viele der eingebrachten Ideen gar nicht realisiert werden können, weil sie den Vorgaben des IOC nicht entsprechen oder schlicht nicht genügend Geld da ist. Deshalb unser Vorschlag: Nein zu Olympia, die Olympia-Milliarden sinnvoller einsetzen!“
