Arbeit

Seit Beginn der Pandemie stehen Menschen beim Jobcenter vor verschlossenen Türen, meist sind die Sicherheitskräfte  am Eingang die einzigen Ansprechpartner:innen. Wer über keinen Computer verfügt und auf existenzsichernde Leistungen des Jobcenters angewiesen ist, für den ist es seit über einem Jahr kaum möglich mit diesem in Kommunikation zu kommen
weiterlesen "Digital Gap an Jobcentern: LINKE fordert Notfalltresen für Menschen ohne digitale Endgeräte"
Trotz Pandemie und Demonstrationsverbot rufen verschiedene linke Gruppen und Bündnisse zu Protestkundgebungen am 1. Mai auf. Inhaltlicher Fokus in diesem Jahr: Die Corona-Pandemie als Katalysator für schlechte Arbeitsbedingungen, Ausbeutung und das weitere Auseinanderklaffen der Schere zwischen Arm und Reich, sowie die linke Kritik an dem gegenwärtigen Krisenmanagement der Bundesregierung.
weiterlesen "1. Mai: Das Ringen um gute Arbeit muss feministisch sein"
Im Rahmen der heutigen Plenarsitzung debattiert die Bürgerschaft auch über die jüngsten Corona-Beschlüsse und die 36. Eindämmungsverordnung. Dazu Deniz Celik, gesundheitspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft: „Unter dem Motto ‚und täglich grüßt das Murmeltier‘ reden wir seit einem Jahr immer und immer wieder über das Gleiche."
weiterlesen "Corona-Eindämmungsverordnung: Linke fordert verpflichtende Tests in Unternehmen"
Frauen verdienen in Deutschland immer noch rund 19 Prozent weniger als Männer. Im europäischen Vergleich liegt Deutschland damit im unteren Drittel des Rankings. Frauen verdienen aufgrund struktureller Ungleichheiten nicht nur signifikant weniger – sie sind auch noch zahlreichen anderen geschlechterspezifischen Diskriminierungen im Bereich der Arbeit ausgesetzt.
weiterlesen "Equal Pay Day: Frauen brauchen gleiche Bezahlung, keinen Heldinnenstatus"
Die Schließung der Jobcenter für den Publikumsverkehr stellt die Leistungsempfänger:innen und Neuantragsteller:innen vor zum Teil unüberwindliche Hürden. So setzt die sogenannte vereinfachte Antragstellung  voraus, dass die Antragsteller:innen  über eine postalische Anschrift, ein Konto oder gar technische Möglichkeiten wie Internetzugang und Scanner verfügen. Trotz gegenteiliger Beteuerungen des Senats in den Antworten auf schriftliche kleine Anfragen der Linksfraktion zeigt sich in der Praxis, dass die…
weiterlesen "Menschen werden abgehängt: Bessere Erreichbarkeit der Jobcenter in der Pandemie!"
Am gestrigen Sonntag wurde bekannt, dass im Hamburger Airbus Werk ein Corona-Ausbruch mit mindestens 21 Infizierten zu verzeichnen war. 500 Mitarbeiter:innen von Airbus müssen jetzt in Quarantäne. Hierzu David Stoop, gewerkschaftspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft: "Im Privaten isoliert, auf der Arbeit angesteckt? Der Ausbruch bei Airbus zeigt, dass auch im betrieblichen Bereich umfassender Infektionsschutz notwendig ist. Die aktuellen Vorschriften …
weiterlesen "Privat isoliert, am Arbeitsplatz angesteckt? Fall Airbus zeigt Widersprüchlichkeit der Maßnahmen"
Der Senat hat heute erklärt, 20 Millionen Euro für ein Arbeitsmarktprogramm bereitzustellen, das die Folgen der Corona-Pandemie abfedern soll. DIE LINKE fordert seit Langem ein solches Programm und begrüßt die Entscheidung grundsätzlich. „Das ist ein Schritt in die richtige Richtung“, sagt Olga Fritzsche, arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft. Dennoch übt sie auch Kritik: „Angesichts der bereits massiv gestiegenen Arbeitslosenzahlen, insbesondere der …
weiterlesen "Arbeitsmarktmarktprogramm: Richtig, aber unzureichend"
108.285* Hamburger:innen waren im Dezember arbeitslos gemeldet. Damit stieg die Quote um 1,3 % auf fast 10% (9,9%). Darin enthalten ist ein Anstieg der Langzeitarbeitslosigkeit im Vorjahresvergleich um fast 50% (48,8%), das sind weitere 8000 Hamburger:innen, die von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen sind. Insgesamt waren 18.284 oder 28,5 % mehr Hamburger:innen arbeitslos als ein Jahr zuvor.
weiterlesen "Hamburger Arbeitsmarkt: Kraftakt nötig zur Verhinderung einer sozialen Krise"