AfD-Abgeordneter Robert Risch auf neofaschistischem Kongress
Robert Risch, Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft und der Bezirksversammlung Altona für die AfD, nahm an einem internationalen Treffen neofaschistischer Kräfte in St. Petersburg teil. Dort traten Ideologen wie Alexander Dugin mit ihren
verschwörungsideologischen und antidemokratischen Positionen auf – und mittendrin Robert Risch als Teil dieser Runde. Aufgedeckt wurde dies durch eine Recherche von Radio Liberty. Auch die ehemalige AfD-Abgeordnete Olga Petersen soll vor Ort gewesen sein. Ihre engen Verbindungen nach Russland führten bereits zu ihrem Ausschluss aus der Bürgerschaft und der Bezirksversammlung Harburg.
Dazu Deniz Celik, Sprecher für Antifaschismus der Fraktion Die Linke in der Hamburgischen Bürgerschaft: „Die Teilnahme des Abgeordneten Robert Risch und des ehemaligen AFD Abgeordneten Olga Petersen an einem internationalen Vernetzungstreffen von Antiglobalist*innen, Rechtsextremen und völkischen Ideolog*innen, entblößt die Hamburger AfD als das, was sie ist: eine demokratiefeindliche Partei, die längst Teil eines internationalen extrem rechten Netzwerks ist. Vor diesem Hintergrund bleibt es schleierhaft, weshalb der Verfassungsschutz in Hamburg die AfD nicht als Verdachtsfall einstuft.“
Dazu Ricardo Bolaños González, Abgeordneter der Linksfraktion in der Altonaer Bezirksversammlung: „Dass Robert Risch als Abgeordneter auch hier bei uns in Altona Mandate ausübt, ist ein demokratisches Problem. Wer sich mit Faschist*innen und Putin- Ideolog*innen vernetzt, ist als Vertreter der Altonaer*innen absolut untragbar. Die AfD zeigt hier ihr wahres Gesicht: an der Seite von Neofaschist*innen und Unterstützer*innen eines
Angriffskrieges – gegen alles, wofür unsere Demokratie und Altona steht.“
