Deniz Celik

Seit Jahren fehlen den Hamburger Krankenhäusern ausreichend Mittel für Investitionen in Modernisierungen und medizinische Infrastruktur, sodass ein erheblicher Anteil der Investitionsmittel von den Krankenhäusern selbst aufgebracht werden muss. Und auch die Digitalisierung des Gesundheitswesens erfordert zusätzliche Investitionen. Zwar liegt Hamburg bei der Krankenhaus-Investitionsquote im Bundesländervergleich über dem Durchschnitt, doch besser als andere Bundesländer zu sein, ist nicht gleichbedeutend mit gut, sondern eher mit „weniger schlecht“.
weiterlesen "Krankenhäuser im Krisenmodus: Kliniken entlasten"
Welchen Einfluss geringes Einkommen, prekäre Beschäftigung, beengte Wohnverhältnisse, Stress und Diskriminierungserfahrungen auf Gesundheit haben, wurde bereits in vielen Studien nachgewiesen und durch die Corona-Pandemie einmal mehr verdeutlicht. Auch die vom Senat in Auftrag gegebene Studie zu „Ursachen und Einflussfaktoren der Heterogenität des SARS-CoV-2-Infektionsgeschehens in den Hamburger Bezirken und Stadtteilen“ belegt, dass Hamburger:innen aus Stadtteilen mit einem niedrigen sozioökonomischen Status sich nicht nur häufiger mit Corona anstecken, sondern auch häufiger im …
weiterlesen "Für eine gute Gesundheitsversorgung vor Ort: Lokale Gesundheitszentren ausbauen, Gesundheitsfachkräfte einsetzen, Drogen- und Suchthilfe stärken"
Die Grundlage für eine grundrechtsfreundliche Sicherheitspolitik ist Rechtssicherheit, die gleichen politischen und sozialen Rechte für Menschen unterschiedlichster Herkunft oder Kultur und eine umfassende soziale Sicherheit für alle. Eine isolierte Fokussierung auf Kriminalitätserscheinungen schafft ebenso wenig eine umfassende Sicherheit wie eine repressive Law-and-Order-Politik. Sicherheit ist deswegen keine exklusive Aufgabe der Polizei oder des Inlandsgeheimdienstes, sondern eine umfassende Aufgabe des gesamten Sozialstaates.
weiterlesen "Grundrechte stärken, polizeiliche Aufgaben begrenzen und den Verfassungsschutz in die Schranken weisen!"
Hamburg braucht eine moderne, gut ausgestattete, hochqualifizierte Großstadtfeuerwehr. Die derzeitige Situation sieht jedoch anders aus: Aufgrund von chronischer Unterfinanzierung sind überalterte Wachen, fehlende Infrastruktur und überlastetes Personal die bittere Realität für die Hamburger Feuerwehr. Darunter leiden nicht nur das engagierte Personal der Feuerwehr und die vielen Ehrenamtlichen in den Freiwilligen Feuerwehren, sondern auch die Hamburger Bevölkerung. Denn die desolate Situation verhindert einen effektiven und schnellen Schutz der Hamburger Bevölkerung
weiterlesen "Retter:innen vor dem Kollaps retten: Die chronische Unterfinanzierung der Hamburger Feuerwehr muss beendet werden!"
30 Jahre Anschlag in Mölln: Deniz Celik legt einen Kranz für die Linksfraktion Hamburg nieder
Am 23. November 1992 starben in Mölln drei Menschen bei einem rechtsextremistischen Anschlag auf ein Wohnhaus
weiterlesen "Mölln ist eine Mahnung: Gedenkfeier zum Brandanschlag"
In der kommenden Bürgerschaftssitzung beantragt die Linksfraktion die Einführung von verpflichtenden Aus- und Fortbildungsmodulen bei der Polizei, die Rassismus und Antisemitismus und andere Formen von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit innerhalb der Polizei zum Gegenstand haben.
weiterlesen "Kampf gegen Rassismus und Antisemitismus bei der Polizei: Linksfraktion fordert Reform des Lehrplans"
Der Mediendienst Integration hat im August 2022 eine bundesweite Recherche zum Stand der Auseinandersetzung mit Rassismus und Antisemitismus bei der Polizei vorgelegt (Mediendienst Integration: „Rassismus und Antisemitismus bei der Polizei: Was tun Bund und Länder dagegen.“ Online-Publikation. August 2022). Darin kommen sie zu einem ernüchternden Ergebnis: In der Polizeiausbildung sind Rassismus und Antisemitismus innerhalb der Polizei kaum ein Thema, lediglich in fünf Bundesländern sind entsprechende Module verpflichtend in der Ausbildung von Polizist:innen vorgesehen. Auch im Bereich…
weiterlesen "Polizeiaus- und Fortbildung: Die Bekämpfung von Rassismus und Antisemitismus gehört verpflichtend auf den Lehrplan!"
Die meisten Menschen genesen nach einer Infektionserkrankung ohne weitere Folgen. Andere hingegen fühlen sich anhaltend erschöpft, selbst kleinste Anstrengungen werden zum Kraftakt. Und obwohl diese Langzeitfolgen nach Infektionen seit Jahren beschrieben werden, sind sie bis heute kaum erforscht. Erst im Zuge der CoronaPandemie und dem Auftreten von Long- und Post-COVID hat ME/CFS (Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue Syndrom) eine größere mediale Aufmerksamkeit erhalten, da ein Teil der Long-COVID-Betroffenen ebenfalls an ME/CFS leiden.
weiterlesen "Long-COVID und ME/CFS: Betroffene unterstützen, Beratungs- und Behandlungskapazitäten ausbauen"