Tierschutz

Auch zum Jahresbeginn nimmt die Verfahrensflut der Geschäftsführung des Tierparks Hagenbeck gegen den eigenen Betriebsrat kein Ende. Eigentlich waren am heutigen Dienstag gleich drei Verfahren zur Verhandlung angesetzt. Verhandelt wurde letztlich aber nur eines – und das hat die Hagenbeck-Geschäftsführung verloren. Ihren Bedenken gegen die Einsichtnahme in Gehaltslisten durch den Betriebsrat konnte das Gericht nicht folgen.
weiterlesen "Verfahrensflut bei Hagenbeck: Einschüchterung des Betriebsrats"
Im Dezember letzten Jahres wurde bekannt, dass zumindest ein Händler auf dem Weihnachtsmarkt auf dem Rathausmarkt Artikel verkauft hat, die in Teilen aus Marderhund-Pelz bestehen. Der Senat folgte mit der Drs. 22/9323 bereits dem Beschluss der Bürgerschaft zum Verkauf lebender Tiere auf dem Fischmarkt und hat in der Marktordnung eine entsprechende Einschränkung für eben diesen Fischmarkt aufgenommen, um dem Tierschutzaspekt nachzukommen.
weiterlesen "Marktverordnung für Hamburger Märkte den aktuellen Anforderungen anpassen"
Mit dem Vergrämen und dem Aushungern von Stadttauben verfolgt Hamburg eine rigide und tierschutzrechtlich fragwürdige Strategie. Dagegen sind Konzepte mit kontrollierten Taubenschlägen, wie sie sich bundesweit immer weiter verbreiten, in Hamburg nur sporadisch zu finden.
weiterlesen "Hilfe für die Stadttauben: Linksfraktion fordert Ausnahmen vom Fütterungsverbot"
Am 01.01.2022 ist eine neue bundesweite Tierschutz-Hundeverordnung in Kraft getreten. Sie verbietet den Einsatz von Stachelhalsbändern und anderen schmerzhaften Mittel bei der Ausbildung, Erziehung oder dem Training von Hunden. Dies gilt auch für den Einsatz von Polizeihunden, bei denen entsprechende Methoden bisher angewendet wurden. Wie eine Anfrage der Linksfraktion nun zeigt, sucht die Polizei Hamburg nach Hintertüren, um den Tierschutz für ihre Hunde dennoch auszuhebeln.
weiterlesen "Kein Recht aufs Quälen: Hamburgs Polizei will Tierschutz aushebeln"
Die Forderung nach der Abschaffung von Tierversuchen nimmt in der Öffentlichkeit dank des Engagements vieler Tierschützer:innen immer mehr Raum ein. Auch schließen sich Mediziner:innen diesem Engagement an und fordern, dass medizinischer Fortschritt ohne Tierversuche läuft.
weiterlesen "Tag zur Abschaffung der Tierversuche: Hamburg braucht Fahrplan zum Ausstieg"
Tauben, Hühner und Meerschweinchen: Vor allem auf Hamburgs traditionsreichem Fischmarkt werden sie – außerhalb der Pandemie - morgens um 5 Uhr Nachtschwärmer:innen und Tourist:innen angeboten – lebend, in engen Käfigen und alles andere als tiergerecht. Solche Traditionen mögen jahrhundertelang Sinn gemacht haben. Doch diese Zeiten sind vorbei. Und Hamburg muss diesem Leid endlich entgegenwirken und den Tieren den Stress der Transportwege und der Marktfläche ersparen.
weiterlesen "Anachronismus stoppen: Linksfraktion fordert Verkaufsstopp lebender Tiere auf Hamburgs Märkten – SPD und Grüne fordern das plötzlich auch…"
Nach einem Beschluss des Hamburgischen Oberverwaltungsgerichts (OVG) musste die Stadt dem Skandal-Tierversuchslabor LPT die zwischenzeitlich aberkannte Tierhaltungserlaubnis und die Genehmigung zum Durchführen von Tierversuchen wieder erteilen. Dabei hieß es von Seiten der Behörde, dass der Betrieb am LPT-Standort in Neugraben nur unter Auflagen und einer erhöhten Kontrolldichte erfolgen darf.
weiterlesen "Tierversuche am LPT: Warten auf den nächsten Verstoß?"
Die Behörde für Justiz und Verbraucherschutz (BJV) hat entschieden, Tierversuche in den Skandallaboren des Laboratory of Pharmacology and Toxicology GmbH & Co. KG (LPT) grundsätzlich wieder zuzulassen. Gleichzeitig kündigte die Behörde an, sich im Bundesrat für die Vermeidung von Tierversuchen einzusetzen. „Nachdem im Februar 2020 knapp vor der Bürgerschaftswahl dem LPT auch in Hamburg ein Tierhaltungsverbot auferlegt wurde, scheint der Gedanke des Tierschutzes nun keine große Rolle mehr zu spielen“, erklärt Stephan Jersch, tierschutzpolitischer Sprecher Fraktion DIE LINKE in …
weiterlesen "Tierversuche bei LPT: Sehr schlechter Tag für den Tierschutz"