Wohnen

Sollen in der Stadt noch Einfamilienhäuser gebaut werden? Darüber hat sich eine bundesweite Debatte entfacht, ausgelöst durch die Ankündigung des Bezirksamtsleiters von Hamburg-Nord, im Bezirk keine neuen Einfamilienhäuser mehr zuzulassen. Warum man die Frage nicht einfach mit Ja oder Nein beantworten kann, erklärt unsere stadtentwicklungspolitische Sprecherin Heike Sudmann.
weiterlesen "Einfamilienhäuser: in Neubaugebieten ablehnen, als Nachverdichtung fordern"
Das sog. „Bündnis für das Wohnen in Hamburg“ konnte auch ein Jahr nach der Bürgerschaftswahl noch nicht wieder reorganisiert werden. Wie das „Hamburger Abendblatt“ meldet, würde die Wohnungswirtschaft Widerspruch einlegen etwa gegen die Vergabe eines wachsenden Anteils an städtischen Grundstücken in Erbbaupacht sowie einen höheren Sozialwohnungsanteil. Dazu Heike Sudmann: „Nun steht der Senat womöglich am Scheideweg"
weiterlesen "„Bündnis für das Wohnen“: Senat kann mehr für bezahlbaren Wohnraum tun"
Seit Beginn der Corona-Pandemie haben mehr als 600 Hamburger Haushalte ihre Wohnung verloren, mehr als zwei Haushalte jeden Tag. Davon gehen 109 Zwangsräumungen auf das Konto des städtischen Wohnungsunternehmens SAGA. Lediglich im ersten Lockdown wurden Zwangsräumungen weitestgehend ausgesetzt.
weiterlesen "Zwangsräumungen in der Krise: Senat muss Verlust der Wohnung unterbinden"
Die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen hat heute die Zahlen für den Sozialwohnungsneubau 2020 vorgelegt. Demnach wurden im vergangenen Jahr 3.037 Wohnungen im 1. Förderweg (Sozialwohnungen) und 435 Wohnungen im 2. Förderweg errichtet. Dazu Heike Sudmann, wohnungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft: „Leider ist es mit der Weitsicht der Senatorin nicht allzu weit her."
weiterlesen "Neubau von Sozialwohnungen: Senat kann den Schwund nicht ausgleichen"
Gestern wurde der Bebauungsplan für den Elbtower in der Kommission für Stadtentwicklung durchgewunken. „Die  Höhe und die Nutzung des Gebäudes bleiben umstritten, wie die Einwendungen der Bürger:innen zeigen. Auch gestern Abend konnte der Senat nicht begründen, weshalb der Elbtower 245 Meter und nicht 100 oder 150 Meter hoch sein muss. Gigantismus ersetzt keine Stadtentwicklung", sagt Heike Sudmann.
weiterlesen "Elbtower: Gigantismus ersetzt keine Stadtentwicklung"
Armut macht krank, das ist nicht neu, aber gilt in der Pandemie ganz besonders. Denn wer heute in beengten Wohnverhältnissen lebt, die Arbeit nicht spontan ins Homeoffice verlegen kann und auf den überfüllten öffentlichen Nahverkehr angewiesen ist, ist in seinem Alltag häufiger einem Risiko für eine Infektion mit COVID-19 ausgesetzt. Mehr noch: ärmere Menschen sind nicht nur überproportional häufig von Corona betroffen, sie haben auch ein höheres Risiko für einen besonders schweren Krankheitsverlauf.
weiterlesen "Armut macht krank, besonders in der Pandemie: Menschen in Hamburgs benachteiligten Stadtteilen besser vor Corona schützen"
Trotz des versprochenen Verzichts auf Mieterhöhungen hat die SAGA in Corona-Zeiten bis September 2020 bereits 4,7 Millionen Euro Gewinn allein aus eben solchen Mieterhöhungen gemacht hat. Das städtische Wohnungsunternehmen hat also nicht mal in diesem Krisen-Jahr auf Mieterhöhungen verzichtet. Aus der Antwort des Senats auf eine Schriftliche Kleine Anfrage der Linksfraktion geht hervor, dass die SAGA in den vergangenen neun Jahren Bilanzgewinne von mehr als einer halben Milliarden Euro gemacht hat – 45 Millionen davon nur durch Mieterhöhungen.
weiterlesen "Trotz Corona-Krise: SAGA macht Gewinne durch Mieterhöhungen"
Auf dem Gelände der „Schule am See“ in Steilshoop, Borchertring 34 bis 38, soll ein neues Wohngebiet entstehen. Nach derzeitigem Stand wird mit einem Baubeginn erst im Jahr 2024 gerechnet. Die Sporthalle und weitere Gebäude der Schule sind laut Senat verkehrssicher und wurden auch bis zum 20. November 2020 von verschiedenen Vereinen, Institutionen und Initiativen genutzt. Eine Beendigung der Nutzung erfolgte nur aufgrund der Kündigung durch die Stadt.
weiterlesen "Frühzeitigen Abriss der Schule und Sporthalle am Borchertring in Steilshoop stoppen"