Wohnen

Heute sind in Hamburg Vertreter:innen des Hamburger Senats, der Bundesregierung und Akteur:innen der Immobilienwirtschaft zum Gipfel des Bündnisses für das Wohnen zusammengekommen. Dazu Heike Sudmann, wohnungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft: „Die Selbstgefälligkeit des Bündnisses ist absolut nicht gerechtfertigt. Drei Viertel der 90.000 seit 2011 entstandenen Neubauwohnungen sind teuer und für mehr als die Hälfte der Hamburger Haushalte nicht zu bezahlen. Die Mieten sind extrem angestiegen. Die Aussagen ‚Die Miete in HH ist …
weiterlesen "Wohnungsbaugipfel: Mieten für Mehrheit nicht bezahlbar"
Das in Freiburg ansässige "Center for Real Estate Studies" (CRES) hat heute die Ergebnisse ihrer 4. Marktanalyse des Hamburger Wohnungsmarktes vorgestellt. Den Auftrag für diese Studie hatte die Hamburger Wohnungswirtschaft erteilt, CRES selbst ist als Forschungs- und Ausbildungsinstitut eng mit der deutschen Immobilienwirtschaft verbandelt. Und so fallen die Ergebnisse auch aus. Angeblich sei der durchschnittliche Mietpreis in Hamburg geringer als angenommen: Mit 8,71 €/qm nettokalt liege er deutlich unter dem Mietenspiegelsatz von derzeit 9,29 €, erst recht unter den 14,75 €, welche …
weiterlesen "Mietenanstieg in Hamburg: Scheinheiligkeit der Wohnungswirtschaft"
Die Hamburgische Bürgerschaft diskutiert heute über das Planungsdesaster bei der Köhlbrandbrücke. Dazu Norbert Hackbusch, hafenpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft: „Die mehrjährigen Untersuchungen in der HPA mit 20 Ingenieur:innen, die um 80 Externe Kräfte verstärkt wurden, waren in entscheidenden Punkten fehlerhaft. Damit sind zumindest etliche der 56 Millionen Euro verschwendet worden. Kostbare Zeit wurde verloren, wenn jetzt neue Studien vorgenommen werden müssen und mit der ReGE eine neue Gesellschaft beauftragt wird, die Planungen …
weiterlesen "Köhlbrandbrücke: „Avanti dilettanti“ im Hamburger Hafen"
In der heutigen Bürgerschaftssitzung fordert die Linksfraktion seine Debatte über die im doppelten Wortsinne unterirdischen Bahnprojekte in Hamburg ein. „Sinnvolle Alternativen zu dem Verbindungsbahnentlastungstunnel, der Verlegung des Bahnhofs Altona und der U5 sind nie ernsthaft geprüft worden“, kritisiert Heike Sudmann, verkehrspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft. Sudmann weiter: „Die größten Probleme im Hamburger Schienenverkehr sind seit Jahren der völlig überlastete Hauptbahnhof, das Nadelöhr Elbbrücken für den Verkehr aus dem …
weiterlesen "Unterirdische Bahnprojekte: Rot-Grün vergräbt Hamburgs Zukunft"
In der morgigen Bürgerschaftssitzung fordert die Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft mit einem Antrag, den Schutz vor Zwangsräumungen in der Landesverfassung zu verankern. Dazu Cansu Özdemir, Fraktionsvorsitzende der Linksfraktion: „Zwar ist die Anzahl der Zwangsräumungen in Hamburg seit Jahren auf einem ähnlichen Niveau, für die Betroffenen ist der Verlust der eigenen Wohnung aber deshalb nicht weniger dramatisch. Bedenklich ist auch, dass sich die Anzahl der Räumungen bei der SAGA im Vergleich zu 2021 erhöht hat.“
weiterlesen "Schutz vor Zwangsräumung in die Verfassung!"
Die aktuelle Antwort des Senats auf Fragen zur Schiller-Oper zeugt nicht von dem Willen, das denkmalgeschützte Stahlgerüst der Schiller-Oper zu erhalten. Bereits 2021 hatte das Denkmalschutzamt die Eigentümerin auf den erforderlichen Korrosionsschutz hingewiesen. Ein notwendiges Gutachten, um die Eigentümerin zum Korrosionsschutz zu zwingen, will der Senat jedoch erst im Juli 2023 in Auftrag geben – bis zum Ergebnis dauert es dann mindestens weitere drei Monate.
weiterlesen "Der Senat rastet, die Schiller-Oper rostet: Eigentümerin endlich zum Handeln verpflichten"
Die Spekulation mit dem Holstenareal endlich unterbinden – das will die Fraktion DIE LINKE heute in der Bürgerschaft mit ihrem Antrag zu einer städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme erreichen.
weiterlesen "Holstenareal: Spekulation und Investoren-Bebauungsplan stoppen"
Der Senat hat heute die Wohnungsbauzahlen verkündet. Demnach wurden im Jahr 2022 insgesamt 9.234 Wohnungen fertiggestellt. Von den 2.430 geförderten Wohnungen waren nur 1.986 im 1. Förderweg - also klassische Sozialwohnungen mit einer Anfangsmiete von 6,90 €/qm nettokalt.
weiterlesen "Senat beim Wohnungsneubau gescheitert: Billige Tricks schönen die Zahlen"