Tschüss Kohle … hallo Fernwärmenetz!

Heute hat die Volksinitiative „Tschüss Kohle“ im Hamburger Rathaus 22.994 Unterschriften übergeben. Dazu erklärt Stephan Jersch, energiepolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft: „Ich gratuliere der Volksinitiative zu diesem beeindruckenden Erfolg! Die Hamburger haben deutlich gemacht, wie groß ihr Problembewusstsein für den Klimawandel und seine Ursachen ist: Damit wird der Bürgerschaft und dem Senat eine klares Zeichen für eine zügige Energiewende gegeben.“

Die Volksinitiative verlangt ein Verbot des Einsatzes von Kohle für die Wärmeerzeugung ab 2025 und für die Stromerzeugung ab 2030.
„Die große Unterstützung für die Volksinitiative macht deutlich, dass Fossilien wie der Kohlekonzern Vattenfall, der noch bis 2035 Fernwärme mit Kohlewärme aus Moorburg liefern will, in Hamburg keine Zukunft haben können. Der Rückkauf der Fernwärmenetzes muss vollzogen werden und Vattenfall endlich vom Partner der Stadt zum Klimasünder umetikettiert werden. Weder der Volksentscheid zum Rückkauf der Energienetze noch das Pariser Klimaabkommen dürfen und können zur Disposition stehen“, so Jersch weiter.
„Auf dem Weg zur Umsetzung der Energiewende werden jetzt die Betroffenen die roten Linien ziehen. Die Politik sollte das nicht ignorieren und Lösungen statt Probleme aufzeigen. Mein Dank gilt all jenen, die sich in den letzten Monaten so vehement dafür eingesetzt haben, Hamburg in Zukunft von der Kohle- zur Klimahauptstadt zu machen.“