Schüsse in St. Georg: DIE LINKE fordert Aufklärung

Nach den Schüssen auf einen 33-Jährigen in St. Georg am vergangenen Mittwoch fordert die Fraktion DIE LINKE eine restlose Aufklärung des Vorfalls. Auf ihren Antrag hin soll sich der Innenausschuss kommenden Donnerstag damit befassen. „Es gibt sehr widersprüchliche Zeugenaussagen zu dem Vorfall“, erklären dazu die Fraktionsvorsitzenden Sabine Boeddinghaus und Cansu Özdemir. „Diese Widersprüche und die offenen Fragen müssen geklärt werden, das wollen wir auf parlamentarischem Weg betreiben.“

Nach Einschätzung der Fraktion gibt es in Hamburg auch „Racial Profiling“ oder „Racial Profiling“-ähnliche Einsatzmuster. „Ob das aber bei den Schüssen auf den Ghanaer ausschlaggebend war, kann die Fraktion zum jetzigen Zeitpunkt nicht beurteilen“, so Boeddinghaus und Özdemir. „Anhaltspunkte für einen ,rassistisch motivierten Hinrichtungsversuch‘ können wir nicht erkennen.“