Wohnen

77 Geflüchtete, darunter acht Familien mit Kindern, mussten seit Jahresbeginn ihre Wohnung in einer Unterkunft mit Perspektive Wohnen (UPW) verlassen und in eine beengte öffentliche Unterkunft mit wenig Privatsphäre zurückziehen. Das zeigt eine Anfrage der Fraktion DIE LINKE. Insgesamt müssen bis Jahresende etwa 1.000 Plätze in UPW-Wohnungen geräumt werden, die dann als Sozialwohnungen vermietet werden sollen. In keinem einzigen Fall konnten UPW-Bewohner_innen eine der so neu entstehenden Sozialwohnungen beziehen. „Der Senat hat zwar ...
weiterlesen "Geflüchtete müssen Unterkünfte mit Perspektive Wohnen verlassen"
Die soziale Spaltung in Hamburg verfestigt sich. Für die Miete geht ein immer größerer Teil unseres Einkommens drauf. Der Klimawandel wirkt sich nicht nur auf zukünftige Generationen aus - bereits jetzt leiden viele Menschen in Hamburg unter den Auswirkungen einer Politik, die auf fossile Energieträger setzt. Um diese Themen und was dagegen getan werden muss geht es in der neuen Ausgabe unserer Fraktionszeitung Backbord. Jetzt reinlesen!
weiterlesen "Druckfrisch: Die Frühjahrsausgabe der Backbord"
Der Senat hat heute die Wohnungsbauzahlen 2018 bekanntgegeben. Demnach wurden 10.674 Wohnungen fertiggestellt. Der Anteil der öffentlich geförderten Wohnungen beträgt laut einer Pressemitteilung der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen vom 5.2.19 genau 2.466 Neubauwohnungen. „Die hohe Wohnungsbauzahl ist nur auf den ersten Blick erfreulich. Unverändert ist der Anteil der günstigen Wohnungen viel zu gering“, kommentiert Heike Sudmann, wohnungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft. ...
weiterlesen "Viele neue, aber zu teure Wohnungen gebaut"
Überraschend wurde jetzt bekannt, dass der Senat auch am Diebsteich, auf dem ehemaligen Gelände von Thyssen-Krupp, eine Konzerthalle für bis zu 5.000 Besucher_innen plant. Laut NDR 90,3 erklärte der Kultursenator, hier habe man „eine sehr gute Fläche“ gefunden. In den bisherigen öffentlichen Veranstaltungen und dem laufenden Beteiligungsverfahren zu der sogenannten "Rahmenplanung Diebsteich" war das jedoch nie ein Thema, in keiner Dokumentation findet sich eine Konzert-, Musik- oder Veranstaltungshalle. ...
weiterlesen "Konzerthalle am Diebsteich: Kein Wunschkonzert für die Bewohner_innen"
Die Grünen haben vorgeschlagen, Vermieter_innen (egal, ob mit kleinem oder großem Wohnungsbestand) steuerlich zu entlasten, wenn sie nach Modernisierungsmaßnahmen mindestens fünf Jahre von Mieterhöhungen absehen. "Dieser Vorschlag erscheint nur auf den ersten Blick mieter_innenfreundlich", sagt Heike Sudmann, wohnungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft. ...
weiterlesen "Keine Steuergeschenke für Vermieter_innen!"
Die Verhandlungen zwischen der Volksinitiative „Hamburgs Grün erhalten“ und den Senatsparteien haben einige Festlegungen gebracht, die bisher nur Makulatur im Koalitionsvertrag waren. „Das ist ein zwar ein Gewinn für Hamburgs Umwelt. Allerdings ist zu befürchten, dass sich der Flächenhunger des Senats nun ungehemmt außerhalb des zweiten Grünen Rings austoben wird“, sagte in der Debatte Stephan Jersch. „Von einer gerechten Verteilung von Grün in der Stadt sind wir nach wie vor weit weg. Und bei ...
weiterlesen "„Vertrag für Stadtgrün“ ist noch lange kein „Grünfrieden“ "
Die Bürgerschaft diskutiert heute auf Antrag der Fraktion DIE LINKE über den Mietenmove vom 4. Mai. Tausende Hamburger_innen hatten in vielfältiger Weise ihren Unmut und ihre Wut über den Mietenwahnsinn in Hamburg gezeigt. „Die Mehrheit der Bürgerschaft lebt in einer Scheinwelt: ,Bauen, bauen, bauen‘ und der rote Teppich für Investor_innen bringen keine preiswerten Mieten in der Stadt. Die Mieten sind seit 2011 um fast 20 Prozent gestiegen, drei Viertel des Neubaus sind teure freifinanzierte und Eigentumswohnungen geworden ...
weiterlesen "Nach dem MietenMove: Hamburg braucht den Mietendeckel!"
Am 20. März hat der Senat mitgeteilt, dass er die Abrissgenehmigung für den City-Hof erteilt hat. Dabei beruft er sich auf den am gleichen Tag veröffentlichten Bericht des UNESCO-Beratungsgremium ICOMOS, der keine Gefährdung des „Welterbe Speicherstadt und Kontorhausviertel“ bei einem Abriss der City-Hof-Häuser feststelle. Im April hat der Senat jetzt die sofortige Vollziehung des Abrisses verfügt.  
weiterlesen "City-Hof: Es geht noch schlimmer"