Wohnen

Anders als am gestrigen 27. November vom Senat behauptet, gibt ICOMOS kein grünes Licht für den Abriss des City-Hofs. In einer heute Nacht verschickten Erklärung korrigiert ICOMOS den „bedauernswerten Fehler“ der Mitteilung des Senats. Der City-Hof trage in und mit der Pufferzone zum „außergewöhnlichen universellen Wert“ der Welterbestätte Speicherstadt und Kontorhausviertel bei. Derzeit gebe es keine Pläne, den geplanten Abriss und Neubau des City-Hofs dem Welterbekomitee vorzulegen. „Wie weit will der Senat noch gehen, um seine blinde Abrisswut gegen den City-Hof …
weiterlesen "City-Hof: Doch kein grünes Licht von ICOMOS – Senat spielt falsch"
Überraschend teilt der Senat mit, dass die UNESCO auf Grundlage des Entwurfs eines Berichts von ICOMOS keine Einwände gegen den Abriss des City-Hofs erheben wird. „Anscheinend haben der Senat und das Auswärtige Amt viel Druck gemacht, um eine Entscheidung der UNESCO herbeizuführen. Weshalb sonst reicht lediglich ein Entwurf für eine abschließende Entscheidung des Welterbezentrums?“, empört sich Heike Sudmann. Zur langen Liste der Fouls des Senats in Sachen City-Hof passe, dass er noch am 16. November behauptete, keine weiteren Informationen zu haben (vgl. Drs. 21/15094, Nr. 2). …
weiterlesen "City-Hof: Schwarzer Tag für den Denkmalschutz – doch es gibt Hoffnung!"
Zu den Hinterlassenschaften von Olaf Scholz gehört auch die Planung für den sogenannten „Elbtower“, ein gedanklich mittlerweile auf 244 Meter Höhe angewachsenes Hochhaus an den Elbbrücken. 70.000 qm Büronutzungen, 16.000 qm für Hotels, 11.000 qm publikumsbezogene Nutzungen und 560 Stellplätze sollen dort entstehen. Eine Wohnnutzung wird mit Verweis auf den Verkehrs-/Umgebungslärm abgelehnt.
weiterlesen "Elbtower – hochfliegende Pläne am falschen Ort mit falschem Konzept"
Die Ergebnisse des Rechercheprojekts "Wem gehört Hamburg?" von Correctiv und Hamburger Abendblatt wurden jetzt veröffentlicht. Millionenschwere Fonds haben demnach nicht nur sehr viele Wohnhäuser in Hamburg aufgekauft, sondern auch von der Stadt öffentliche Grundstücke erhalten. Enorme Mieterhöhungen und Vertreibung von Mieter_innen waren oft die Folge. ...
weiterlesen "„Wem gehört Hamburg?“ Rechercheprojekt belegt Notwendigkeit einer anderen Politik"
SPD und Grüne haben angekündigt, endlich das städtische Wiederkaufsrecht konsequent anzuwenden, um die katastrophale Lage auf dem Wohnungsmarkt zu entspannen. „Wieso handelt Rot-Grün erst, wenn das Problem von wirklich niemandem mehr zu leugnen ist?“, fragt Heike Sudmann. „In den letzten Jahren hat der Senat Wiederkaufsrechte massenhaft ungenutzt gelassen. Jetzt, kurz vor Torschluss, wachen SPD und Grüne auf.  DIE LINKE hat sich immer für den Wiederkauf ausgesprochen und wurde dafür immer nur belächelt. Wäre die SPD nicht so hochmütig und hätte sie mehr Realitätssinn, ...
weiterlesen "Jahrelang ignoriert: Rot-Grün „entdeckt“ das Wiederkaufsrecht"
In Bergedorf wurde durch die Firma Gladigau Immobilien GmbH ein Pachtvertrag für zwei Flurstücke gekündigt, die das Jazz-Archiv beherbergen – ohne Wissen der zuständigen Finanzbehörde, wie der Senat in seiner Antwort auf eine Anfrage der Fraktion DIE LINKE (Drs. 21/14901) schreibt. Die Firma Gladigau ist vom stadteigenen Landesbetrieb Immobilienmanagement und Grundvermögen (LIG) seit Juli 2016 als externer Dienstleister mit der Bewirtschaftung der Flächen des Allgemeinen Grundvermögens der Stadt betraut. Finanzsenator Dressel hat sich bereits telefonisch bei der Pächterin für das …
weiterlesen "Erbpacht-Kündigungen in Bergedorf: Kontrollverlust durch den Senat"
Ein besseres Verkehrsklima beantragen die Grünen heute in der Hamburgischen Bürgerschaft. „Wohl wahr, um die Verkehrssicherheit ist es in Hamburg nicht gut bestellt: Zu schnelles Fahren, Ignorieren von Rotlicht und Parken auf Radfahrstreifen sind für viele höchstens Kavaliersdelikte. Deshalb ist es richtig, hiergegen vorzugehen“, sagte in der Debatte Heike Sudmann. Doch es fehle eine klare Analyse der Ursachen für das rücksichtslose Verhalten. Das Tempolimit ...
weiterlesen "Verkehrssicherheit: Schlimm sind immer nur die anderen …"
SPD und Grüne haben Vorschläge zur Umgestaltung des Rathausmarkts vorgelegt – ein erkennbarer Fortschritt, findet Heike Sudmann: „Noch letztes Jahr wollten die Grünen die denkmalgeschützten Pavillons ja abreißen. Dass Rot-Grün bei einer Belebung des Platzes vor allem an mehr Gastronomie denkt, ist aber schwach und einfallslos – konsumzwangfreie Möglichkeiten zum Verweilen wären auf jeden Fall besser als noch mehr Außengastronomie. Der Rathausmarkt ist nicht nur für Tourist_innen da. Deshalb fordern wir ...
weiterlesen "Hamburger_innen sollen über Rathausmarkt mitbestimmen"