Gleichstellung

Der heutige Internationale Tag gegen Homo-, Bi-, und Transfeindlichkeit (IDAHOBIT) findet anders als in den Vorjahren mit einer digitalen Aktion, einer bunten Kundgebung im Netz statt. So soll trotz Kontaktverboten ein öffentliches Zeichen gegen Diskriminierung und Gewalt gesetzt werden. „30 Jahre hat es gebraucht, bis Deutschland so genannte ,Konversionstherapien‘ verbietet, 30 Jahre, nachdem die Weltgesundheitsorganisation Homosexualität aus dem Diagnoseschlüssel gestrichen hat“, erklärt Carola Ensslen. „Das Verbot dieser ,Therapien‘ für Minderjährige ...
weiterlesen "IDAHOBIT: Homosexualität ist keine Krankheit!"
In den ersten drei Monaten des Jahres gab es in Hamburg bereits 1.211 registrierte Fälle von Partnerschaftsgewalt, das sind mehr als 13 pro Tag. Frauen sind dabei mehr als dreimal so oft betroffen wie Männer, wie eine aktuelle Anfrage der Fraktion DIE LINKE zeigt. Der Polizei liegen aktuell zwar keine Hinweise darauf vor, dass häusliche Gewalt seit Beginn der Corona-Pandemie zugenommen hat. „Das muss nicht heißen, dass es tatsächlich keinen Anstieg der Gewalt gibt: Betroffene haben unter den aktuellen Bedingungen, also Isolation und permanente ...
weiterlesen "Gewalt in der Partnerschaft: Frauen besser schützen!"
Die Fraktion DIE LINKE begeht den 1. Mai auch mit einer feministischen Perspektive: Die Ungleichbehandlung der Geschlechter betrifft ganz essenziell den Bereich der Arbeit und der ökonomischen Unabhängigkeit. Sie tritt in der aktuellen Krise verschärft zu Tage: Frauen halten in Pflege, Gesundheitswesen, Erziehung und Einzelhandel den Laden am Laufen – meist unterbezahlt. Frauen kümmern sich immer noch überwiegend ganz selbstverständlich um die Haushalts-, Pflege- und Sorgearbeit – unbezahlt. Frauen in Führungspositionen? ...
weiterlesen "1. Mai: Endlich guter Lohn für gute Arbeit!"
Seit 2008 wird am 26. April international der Lesbian Visibility Day begangen, um auf die Verdienste von lesbischen Frauen, aber auch auf weiterhin bestehende Missstände und Diskriminierungen hinzuweisen. So liegen auch noch heute lesbische Projekte häufig unter dem Radar der Öffentlichkeit, bekommen weniger Fördergelder und sind insgesamt weniger sichtbar in den Medien. Während mit „Hein & Fiete“ eine Anlaufstelle für schwule Männer existiert, die Beratungsgespräche anbietet, auf sexuell übertragbare Krankheiten testet und ...
weiterlesen "Mehr Anerkennung für lesbische Frauen in Hamburg!"
Am Sonntag ist Internationaler Frauenkampftag. Wie im vergangenen Jahr wird es dazu in Hamburg und bundesweit einen von feministischen Bündnissen initiierten Frauenstreik geben. „Wir solidarisieren uns mit allen Menschen, die zum Frauentag auf die Straße gehen“, erklärt Cansu Özdemir. „Sie machen sichtbar, was viel zu oft im Unsichtbaren bleibt: unbezahlte und ungleich verteilte Sorgearbeit, migrantische und illegalisierte Arbeit, den Gender-Pay-Gap, Sexismus, sexuelle Gewalt und Femizide sowie die vielen anderen diskriminierenden Ungleichheiten, die Frauen, trans* und …
weiterlesen "Internationaler Frauentag: Kampf für eine bessere Gesellschaft"
Nächstes Jahr wird zum 40. Mal der Christopher Street Day in Hamburger begangen. Um dieses Jubiläum angemessen zu würdigen, beantragt die Fraktion DIE LINKE in der heutigen Sitzung der Hamburgischen Bürgerschaft gemeinsam mit SPD, CDU, Grünen und FDP die finanzielle Unterstützung des erweiterten CSD-Festprogramms mit 50.000 Euro. „Die interfraktionelle Initiative der Unterstützung und Würdigung des CSD ist ein wichtiges Zeichen“, erklärt dazu Cansu Özdemir. „Es ist besonders wichtig in einer Zeit, in der Menschenrechte wieder aktiv verteidigt werden ...
weiterlesen "„Unterstützung für den CSD ist ein wichtiges Zeichen“"
Neun Frauen wurden 2018 in Hamburg durch ihren Partner oder Expartner getötet, vier weitere Versuche blieben zum Glück erfolglos. Bis Ende September des laufenden Jahres wurden zwei Frauen durch ihre (ehemaligen) Partner getötet, dazu kommen zwei solche Tötungsversuche, wie eine aktuelle Anfrage der Fraktion DIE LINKE zeigt. Bei etwa der Hälfte aller Tötungsdelikte an Frauen in Hamburg sind (Ex-)Partner tatverdächtig. „Frauen werden von Männern getötet“, erklärt dazu Cansu Özdemir. „Von Männern, die sich in ihrer Männlichkeit angegriffen fühlen, von Männern die ...
weiterlesen "Frauenmorde: Das Problem ist strukturell!"
Der heutige Transgender Day of Remembrance erinnert an die Betroffenen transfeindlicher Gewalt. Auch in Hamburg gehören Diskriminierung, Gewalt und Pathologisierung leider noch immer zum Alltag vieler transgeschlechtlicher Menschen. So verzeichnet das BKA einen kontinuierlichen Anstieg von Hasskriminalität gegen die queere Community. „Hasskriminalität gegen Transpersonen muss in der Polizeilichen Kriminalstatistik konsequent erfasst werden“, fordert Cansu Özdemir. „Die aktuellen Zahlen sind bereits erschreckend, doch wir müssen davon ausgehen, dass ...
weiterlesen "Diskriminierung von Trans*menschen ist auch in Hamburg Alltag"