Wohnen

Mehrere tausend illegale Ferienwohnungen gibt es Medienberichten zufolge inzwischen in Hamburg. Der Senat geht aber unter Berufung auf eigene, drei Jahre alte Schätzungen von „nur“ 800 zweckentfremdeten Wohnungen aus. Das geht aus der Antwort des Senats auf eine Schriftliche Kleine Anfrage der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft hervor (Drs. 21/4374). Doch einer Studie des Immobilienentwicklers GBI AG zufolge wurden 2015 in Hamburg knapp zwei Millionen Übernachtungen in 4.500 vermittelten Privatunterkünften abgewickelt. Bei…
weiterlesen "Tourismus ist dem Senat wichtiger als Wohnraum"
Umweltsenator Kerstan und die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen haben sich Medienberichten zufolge im Streit um das Wohnungsbauprogramm geeinigt. „Konkret heißt das: Der Umweltschutz gibt sich mal wieder geschlagen“, erklärt dazu Stephan Jersch, umweltpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft. „Mit Ablasszahlungen erkauft sich Bausenatorin Stapelfeldt mehr Grau und weniger Grün in der Stadt.“ Der durch die Vereinbarung zwischen Umwelt- und Baubehörde fortschreitende Flächenfraß…
weiterlesen "Betonsenat einigt sich – Umweltschutz verliert mal wieder"
Gerade rechtzeitig zur heutigen Bürgerschaftsdebatte – angemeldet von der Fraktion DIE LINKE – gibt es eine Neuauflage des "Bündnis für das Wohnen“. Seit Jahren fordert DIE LINKE, in Hamburg mindestens 8.000 Wohnungen zu bauen. Von der SPD wurde diese Forderung stets als abwegig und unerfüllbar zurückgewiesen – jetzt sollen sogar 10.000 Wohnungen pro Jahr machbar sein. „Der Senat sonnt sich im Glanz von 10.000 neuen Wohnungen. Doch im Schatten stehen all diejenigen, deren Mieten durch die Decke schießen, weil …
weiterlesen "„Bündnis für das Wohnen“ führt in die falsche Richtung"
NDR 90,3 berichtet heute über Überlegungen in Hamburgs Behörden, an Hauptverkehrsstraßen den Wohnungsbau zu verdichten, indem Einzelhäuser oder zweistöckige Mietshäuser durch mehrgeschossige Häuser ersetzt werden. Im Bezirk Altona hätten Untersuchungen an drei Hauptverkehrsstraßen (Luruper Hauptstraße, Sülldorfer und Osdorfer Landstraße) ein Potenzial von 20.000 Wohnungen ergeben. „Der stark angestiegene Verkehr auf den Hauptverkehrsstraßen hat dazu geführt, dass viele Menschen dort nicht mehr wohnen wollten. …
weiterlesen "Mehr Wohnungen an Hauptverkehrsstraßen? Nur mit weniger Verkehr!"
Das Hamburger Abendblatt berichtet heute über einen Vorstoß der SPD St. Pauli, eine „Vorkaufsverordnung" zu erlassen, die die Spekulation mit unbebauten Grundstücken einschränke. Darüber hinaus wird auch die Durchsetzung von Baugeboten erwogen. „Vom Mittel des Vorkaufsrechts hat bisher weder der CDU- noch der SPD-geführte Senat Gebrauch gemacht. Deshalb ist es nur zu begrüßen, dass sich die SPD endlich in die richtige Richtung bewegt“, stellt Heike Sudmann fest, die stadtentwicklungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE …
weiterlesen "Vorkaufsrecht der Stadt: Endlich bewegt sich die SPD"
In der heutigen Aktuellen Stunde sieht die CDU-Fraktion das „Bündnis für Wohnen“ durch die Mietpreisbremse in Gefahr. „Bei dem Aufstand, den die Immobilienwirtschaft und die CDU inszenieren, müsste man meinen, dass die Mietpreisbremse in Hamburg heftige Auswirkungen hat“, sagte dazu in der Debatte Heike Sudmann, wohnungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft. „Genau das Gegenteil ist der Fall: Erfolgreiche Verfahren von MieterInnen, die sich auf die Mietpreisbremse berufen, sind nicht bekannt. …
weiterlesen "Mietpreisbremse: Phantomschmerzen bei der CDU"
Der Senat kündigte heute an, dass zukünftig 10.000 Wohnungen jährlich in Hamburg gebaut werden sollen. Davon sollen nur 3.000 öffentlich gefördert werden. „Diese Planungen bekämpfen den Mangel an preiswerten Wohnungen nicht, sie erhöhen ihn“, erklärt dazu Heike Sudmann, wohnungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft. „Über 50 Prozent aller Hamburger Haushalte haben so wenig Einkommen, dass sie Anspruch auf eine öffentlich geförderte Wohnung haben. Jetzt will der Senat noch nicht mal …
weiterlesen "Senat will mehr teure und weniger günstige Wohnungen"
Das Park Fiction Komitee hat heute gemeinsam mit dem Pudel-Team und dem VerFüGe (Verein für Gegenkultur) einen „International Call“ zur Rettung des Golden Pudel Club veröffentlicht. Dieser Forderung schließt sich auch die Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft an. „Bezirk und Stadt dürfen nicht nur auf den städtischen Geldbeutel schielen und einen Verkauf unterstützen“, erklärt dazu Norbert Hackbusch, kulturpolitischer Sprecher der Fraktion. „Es geht nicht nur um einen Veranstaltungsort, wie Viele …
weiterlesen "Golden Pudel Club: Kultur und öffentlichen Raum verteidigen!"